„Ping Pong” (Originaltitel: „Alarms and Excursions”) von 1998 bietet eine Reihe von Einaktern, die sich auf geistvoll-witzige Weise mit den Tücken der unseren Alltag bestimmenden Technik beschäftigen – und mit den Tücken zwischenmenschlicher Kommunikation. Nur allzuoft ist diese zwischenmenschliche Kommunikation zum Scheitern verurteilt, weil die technischen Kommunikationsmittel nicht beherrscht werden und ein Eigenleben führen. Natürlich auch, weil man einfach verlernt hat, miteinander zu reden. Diese grundsätzlich ernsten Themen werden hier in unterschiedlichen Konstellationen auf atemberaubend komische Weise aufgegriffen. Moderne Technologie, die unseren Alltag eigentlich angenehmer machen sollte, verfehlt ihren Zweck und führt über die aberwitzigsten Verwicklungen zum Zusammenbruch jeglicher Kommunikation – so zum Beispiel in dem Einakter „Ping”. Oder: Nach vielen – zu vielen? – Ehejahren gibt es nur noch belanglose Gespräche zwischen den Partnern. Auch mit Dritten kommt es zu keiner echten Kommunikation mehr, da man lieber über sie als mit ihnen spricht. Was zur Strafe – und sehr zum Vergnügen des Publikums – Peinlichkeiten am laufenden Band provoziert – so im Einakter  „Doppel”.
Mit „Ping Pong” präsentiert das Kleine Theater Brühl übrigens bereits zum zweiten Mal ein Stück von Michael Frayn. Schon 1986 hatte die Gruppe einen Überraschungscoup landen können mit  „Der nackte Wahnsinn” (Originaltitel: „Noises Off”). Die Premiere lief allerdings unter dem Titel „Was wird hier  gespielt?”, da das Kleine Theater Brühl als erste Amateurbühne dieses Stück inszenierte.

Titel der Produktion:  “Ping Pong” von Michael Frayn
Regie:
  1. “Ping” und “Aufbruch” – Monika Nicolaij
  2. “Bitte warten” – Ingo Rehling
  3. “Doppel” – Cornelia Rehling
Regieassistenz:  Minka Mönch
Darsteller:
  1. “Ping”  – Markus Sauer, Angelika Vogts, Volker Schumann, Julia Kühl
  2. “Bitte warten” – Ingo Rehling, Monika Wilk, Otto Oetz, Ruth Floßdorf
  3. “Doppel” – Ingo Rehling, Nicole Beier, Marco Reinhardt, Julia Koch
Musik:
Kostüme und Requisiten:  Minka Mönch, Martina Reichenberger
Bühnenbild: Klaus Hermann, Ingo Rehling
Plakat und Programm:  Marco Reinhardt
Maske:
Beleuchtung:
Tontechnik:  Monika Nicolaij, Andreas Schlenger
Premiere:  06.11.2010, 20 Uhr

“Mit Ping Pong gelingt dem Kleinen Theater Brühl ein sehr kurzweiliger und vergnüglicher Theaterabend.”
(Kölner Stadtanzeiger, 09.10.2010)

“Die drei Regisseure haben die kleinen Szenen mit ihren spielfreudigen Darstellern prägnant aufbereitet und lassen bei allem Irrwitz immer wieder einen Funken Wahrheit durchscheinen.”
(Kölnische Rundschau, 09.10.2010)

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