Doppelfehler

von Barry Creyton

Fünf Jahre nach ihrer Scheidung treffen Alexandra und George zufällig wieder aufeinander. Sie hat gerade wieder geheiratet, er sucht sein vermeintliches Glück in wechselnden Beziehungen. Zunächst wehren sie sich dagegen zu erkennen, wieviel sie trotz der Wunden, die sie sich in zehn Jahren Ehe zugefügt haben, immer noch füreinander empfinden. Als sie es schließlich doch noch einmal miteinander versuchen, ist ihre Geschichte aber noch lange nicht zu Ende. Denn jetzt stellt sich ihnen und dem Publikum die Frage, ob dies vielleicht der Aufschlag zu einem “Doppelfehler” war.

Nicht nur die witzigen Wortgefechte, die sich die beiden Protagonisten liefern (einmal elegant wie mit dem Florett, dann wieder grob wie mit dem Schwert), machen den Reiz dieses Erfolgsstücks des Australiers Barry Creyton aus, sondern auch die grotesk-komischen Szenen im Stil einer Slapstickkomödie und – nicht zuletzt – die Momente, in denen Alexandra und George ganz auf geschliffene Bonmots verzichten und ganz tief in sich hineinschauen lassen.

 

Titel der Produktion:  Doppelfehler
Regie:  Micka Berboth
Regieassistenz:
Darsteller:  Beate Beier und Ingo Rehling
Musik:
Kostüme und Requisiten:
Bühnenbild:
Plakat und Programm:
Maske:
Beleuchtung:
Tontechnik:
Premiere:  Mai 2001

 

 

 

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