Salzwasser

von Conor McPherson

Was tun drei Iren, die zusammensitzen, um sich die Zeit zu vertreiben? Richtig: sie erzählen einander Geschichten. Und wenn dabei die Wahrheit manchmal ein wenig auf der Strecke bleibt – wen stört’s? In Conor McPhersons Stück Salzwasser jedenfalls treffen ein Imbissverkäufer, ein spätpubertierender Teenager und ein Universitätsdozent aufeinander, um in Erinnerungen an alte Zeiten zu schwelgen.

McPherson (Jahrgang 1971), dessen Stück St. Nicholas im vergangenen Jahr mit überwältigendem Erfolg in Köln aufgeführt wurde, trat bisher hauptsächlich mit Monologstücken in Erscheinung. Auch im Salzwasser erfährt der Zuschauer die Geschichte von Ray, Frank und Joe ausschließlich aus Monologen. Die Handlung jedoch hat es in sich: ein Raubüberfall, melancholische Momente, eine Prise Humor, viel irisches Lokalkolorit und eine gehörige Portion Sex and Crime sorgen dafür, dass beim Publikum mit Sicherheit keine Langeweile aufkommt.

 

Titel der Produktion:  Salzwasser
Regie:  Joachim M. Jezewski
Regieassistenz:
Darsteller:  Tarik Bayraktutar, Axel Gehring und Andreas Schlenger
Musik:
Kostüme und Requisiten:
Bühnenbild:
Plakat und Programm:
Maske:
Beleuchtung:
Tontechnik:
Premiere:  9. November 2000

 

 

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