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Racket Baby / Auf hoher See

von Slawomir Mrozek

Leider gehört diese Produktion zu den älteren Arbeiten des KTB, für die uns keine vollständigen Aufführungs- und Besetzungsdaten mehr vorliegen. Stattdessen finden Sie an dieser Stelle einen Text, der für das Programmheft anlässlich unseres Silberjubiläums 1998 geschrieben wurde.

 

 

{phocagallery view=category|categoryid=73|imageid=653|float=left}”Ich habe Hunger!”

ist ein Aufschrei, der erfolgreichen Theaterleuten fremd sein sollte. Denn dass Applaus das Brot des Künstlers ist, weiß jeder, und auch ohne Brotaufstrich sollte man, reichlich davon genossen, von ihm satt werden können. Doch gerade in Momenten, in denen das KTB durchaus erfolgreich dastand, spielte die Ernährung mit weltlichen Genüssen eine zentrale Rolle.

Insgesamt 13 mal war das KTB mit Produktionen zu den Göppinger Thaetertagen eingeladen, einem der bedeutendsten internationalen Amateurtheaterfestivals der Bundesrepublik. Neben der Möglichkeit, die Produktionen den Festivalteilnehmern und dem Göppinger Publikum vorzustellen, miteinander zu diskutieren und voneinander zu lernen, boten die Veranstalter Logis in der Jugendherberge am Hohenstaufen hoch über der Stadt und Kost im Haus der Jugend, bzw. später im Haus des CVJM. Und an letzterem schieden sich desöfteren die Geister. Nicht, dass die schwäbische Küche vom rheinischen Magen nicht vertragen würde. Es gab aber immer welche, die mit “Linsen mit Saiten”, “Maultauschen in Brühe mit warmem Kartoffelsalat”, einer deftig fetten “Wurstplatte mit Brot” oder “Ripple mit Kraut” nichts anzufangen wussten und dann wie hungrige Wölfe in die Stadt zogen, um sich, wie es sich für ein internationales Festival gehört,  mit Pizza oder Döner zu versorgen.

Den Autor dieses Artikels jedoch, ein Feund jedweder landes- und landschafts-typischen Küche, zog schon die Vorfreude auf die eben genannten Köstlichkeiten nach Göppingen. Und wenn man ihn direkt nach der Ankunft, lange bevor sich der Vorhang für ihn gehoben und wieder gesenkt hatte und er von tosendem Applaus umbrandet war,  sah, wie er die Speisekarte für die bevostehenden Tage studierte, dann konnte man sich nur noch zuflüstern:

“Sehen Sie denn nicht, dass er schon jetzt glücklich ist!”

 

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Titel der Produktion:
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Maske:
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Premiere:

 

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