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Die tollen Zwanziger

Eine Revue

 

Leider gehört diese Produktion zu den älteren Arbeiten des KTB, für die uns keine vollständigen Aufführungs- und Besetzungsdaten mehr vorliegen. Stattdessen finden Sie an dieser Stelle einen Text, der für das Programmheft anlässlich unseres Silberjubiläums 1998 geschrieben wurde.

{phocagallery view=category|categoryid=65|imageid=567|float=left}”Ihr seid doch alle, alle etwas durchgedreht !”

Diesen letzten Satz aus der Zwanziger Revue des Kleinen Theaters hätte sicher so mancher gesagt, dem von den KTB´lern eröffnet wurde, dass man sich im dritten Jahr des Bestehens an nichts Geringeres heranmachte  als an die Inszenierung einer Revue, in der getanzt und gesungen wurde, was das Zeug hielt. Nachdem Günther Hefft uns mit etwas Überredungskunst davon überzeugt hatte, dass es auch Amateuren mit der richtigen Arbeitsweise gelingen kann, so ein Stück in den Griff zu bekommen, war dann die Begeisterung und die Zuversicht, dass man es packen würde, schnell vorhanden.

Nach einem tollen Erfolg vor heimischem Publikum konnte das KTB auch bei seinem ersten Auftreten bei den Göppinger Theatertagen einen hervorragenden Eindruck hnterlassen – und das, nachdem das Göppinger Debüt beinahe an der Angst vor der eigenen Courage gescheitert wäre: Irgendwie gab es Probleme mit Günther Heffts Anwesenheit beim Festival. Von Anfang an mitfahren ging nicht, mit der Bahn nachkommen wollte er nicht, aber ohne den ”Meister” wollte man die Feuertaufe in Göppingen auch nicht angehen. Letztlich kam er ganz unmeisterlich, auf den Beifahrersitz eines Autobianchi-Mini gefaltet, inspirierte die Truppe zu einer perfekten Show, die spontane Einladungen nach Wien und in mehrere Städte Süddeutschlands zur Folge hatte, und die selbstverständlich auch angenommen wurden.

Mit dem Gastspiel in Wien wurde ein Kurzurlaub ”mit Anhang” in der Donaumetropole verbunden, die Süddeutschland-Gastspiele waren etwas stressiger. Freitags morgens los, am gleichen Abend und den beiden beiden darauffolgenden Abenden Vorstellungen an verschiedenen Orten, in der Nacht auf Montag zurück, weil einige morgens schon wieder ”auf der Matte stehen” mussten. Trotzdem machte das soviel Spaß und so wenig aus, dass künftig die Lust am Reisen ungebrochen war. Mit dem “Orpheus”, der “Weiber”-Revue und “Was wird hier gespielt” ging es unter anderem nach England, der “Eingebildete Kranke” wurde in einer Herbstferienwoche über die Alpen nach Südtirol geschaukelt und mit der “Fuffi-Revue” wurden gut 30 Vorstellungen, davon die Hälfte auswärts, absolviert.

Heute muss man es fast als logistische Meisterleistung betrachten, wenn es gelingt, ein Gastspiel in Bad Münstereifel mit einem zusätzlichen Vorlauftag für den Bühnenaufbau zu organisieren. Und zwangsläufig denkt man dabei an den Eingangssatz der “Tollen Zwanziger”:

“Früher, das war`n einmal Zeiten, der Satz ist nicht zu bestreiten.”

 

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Titel der Produktion:  “Die tollen Zwanziger” – Eine Revue
Regie:  Günter Hefft
Choreographie:  Dawoud Cassim
Darsteller: Max Fromm, Gaby Herchert, Elisabeth Kaul, Wilfried Kaul, Renate Lang, Sabine Mölling, Karl-Heinz Pchalek, Erika Rasquin, Michael Tugan, Bernd Weiss, Inge Zettler, Ulrich Zettler
Beleuchtung:  Michael Zettler

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